Vietnam: Ankunft

2013-01-26: Schon in Hamburg ging der Emirates-Flug am Abend des 24. Januar so spät ab, dass wir Sorge hatten, wir könnten den Anschlussflug in Dubai verpassen. Aber dann mussten wir in Dubai doch noch einige lange Stunden ausharren, ehe es weiter ging — im Flugzeug nach Ho-Chi-Minh-City sitzend. Angeblich war der Nebel über Dubai zu dicht.

So kamen wir erst gegen Mitternacht an. Die Visabeschaffung dauerte noch einmal bestimmt eine Stunde. So waren wir erst weit nach Mitternacht im Hotel, das eigentlich schon geschlossen hatte. Auch unsere reservierten Zimmer waren weiter vermietet, weil wir nicht rechtzeitig Bescheid geben konnten, dass wir erst so spät eintreffen. So bekamen wir die letzten, ziemlich unansehnlichen, aber immerhin sauberen Zimmer. Geschlafen haben wir aber ganz hervorragend.

Die Überraschung dann am nächsten Morgen: Auf der Dachterrasse stand inmitten eines Blumenmeers eine Art Laube, in der wir ein exotisches Frühstück bekamen: Hühner-Nudelsuppe a la Saigon, mit einem Kaffee dazu, der so gut und außergewöhnlich schmeckte, wie ich ihn noch nicht kannte.

Hotelterrasse Saogon, Vietnam
Hotelterrasse Saogon, Vietnam
Nebenstraße in Saigon
Nebenstraße in Saigon

Dieser Tag gehörte Saigon: Das einfache, kleine, aber schön sortierte und informativ beschriftete Museum; das traumhafte, humorvolle, sogar witzige Wasserpuppentheater, eine vietnamesische Spezialität; das imposante Postgebäude neben der Kathedrale (in die man nicht rein kam); das pulsierende Leben mit Musik und Lifeshow vor der Oper und der Ausklang mit Bier und Tanz auf der Dachterrasse des Rex-Hotels, dem Standort der Kriegsberichterstatter während des Vietnam-Krieges.

Am nächsten Tag, dem 27. Januar dann eine sehr, sehr lange Fahrt über die holprige Fernverkehrsstraße nach Da Lat, einem ehemaligen Luftkurort der Franzosen. Das Paris Vietnams, heißt es auch in der Tourismuswerbung — aber außer einem nachgebauten Eiffelturm, der die niedrigen Häuser der Innenstadt überragt, erinnerte eigentlich überhaupt nichts an Paris.

Abends in einem kleinen, neuen, aber einfachen und dennoch sehr angenehmen Hotel eingecheckt. Nach dem Abendessen dann noch in einer Karaoke-Diskothek mit Tanz und Saigon-Bier den Tagesabschluss gefeiert. Es lohnte sich wirklich, hier zwischen und mit den schick angezogenen Vietnamesen, v.a. den Vietnamesinnen, zu feiern. Aber auch die Einheimischen hatten wohl ihren Spaß mit uns, denn sie verabschiedeten sich mit Verbeugungen und herzlichem Winken von uns, wenn sie gingen.

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